Die Geschichte vom Schleicher Kuckuck

Die Geschichte des Gebäudes

Vor vielen Jahren saßen an einem Sonntagmorgen nach dem Hochamt ein paar waschechte Schleicher gemütlich beim Frühschoppen, als ein Mann aus einem Nachbarort ins Lokal trat, der, wie sich bald herausstellte, einen mächtigen Durst, aber wenig Geld hatte. Die Schleicher ließen gleich durchblicken, daß es ihnen auf ein paar Flaschen nicht ankäme und daß sie bereit seien, ihm den Wein zu spendieren, ohne daß er sich dabei sonderlich anzustrengen brauchte. Dem Auswartigen gefiel das verlockende Angebot, und er begehrte zu wissen, welches denn seine Aufgabe sei. Da sagten die Schleicher: „Wenn du auf einen Baum kletterst und eine Stunde lang „Kuckuck” rufst, dann bekommst du zwei Flaschen Wein. „O, wenn dat alles as, dat machen eich”. war die schnelle Anwort. Nun gingen sie hinaus, wo ein krummer Baum stand, der leicht zu erklettern war. Der Fremde tunte den Stamm hinauf, setzte sich ins Astwerk und rief genau nach Abmachung von 11 bis 12 Uhr, daß es weit ins Tal schallte: „Kuckuck! Kuckuck!„ Für die Schleicher war das ein Schauspiel, an dem das ganze Dorf seine Freude hatte. Aber auch hier ging es leider nach dem Sprichwort „Wer den Schaden hat, braucht für denn Spott nicht zu sorgen”; denn als der Fremde nach Ablauf einer Stunde mit trockener Kehle in der Wirtschaft erschien, um den versprochenen Lohn in Empfang zu nehmen, waren die für die Bestellung zuständigen Männer spurlos verschwunden. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als möglichst unauffällig und alle Schleicher zum Teufel wünschend den Heimweg anzutreten. In Schleich aber hieß er seit dieser Zeit nur noch „der Schleicher Kuckuck”.

Unsere Website befindet sich noch im Aufbau!
Bitte haben Sie Geduld! Bitte beachten Sie, dass sich aufgrund der aktuellen Situation in unserem Restaurant die Öffnungszeiten stark ändern können, halten Sie also bitte die Augen offen! Deine Freunde, Team Kuckuck!
X